Umbruch- und Krisenzeiten

Das ganz normale Leben

Veränderungen gehören zum Leben dazu. Die Einschulung, der Eintritt ins Berufsleben, Beginn und Ende von Partnerschaften, die erste eigene Wohnung, Umzug, Arbeitsplatzwechsel, Konflikte, Geburt, Krankheit und Tod sind Stationen im Leben, denen alle Menschen begegnen.
Meistens werden solche Veränderungen und Übergänge als zeitweilige Belastung erlebt, die allein oder mit Hilfe von Familie und Freundeskreis gut zu meistern sind.

Durch besondere Umstände kann es manchmal dazu kommen, dass solche üblichen Lebensereignisse als massive Umwälzungen und damit als äußerst belastend erlebt werden. Der Lebensentwurf kann dann aus den Fugen geraten.

  • Manchmal treffen mehrere Umstellungen zeitgleich zusammen.
  • Vielleicht ist ein Arbeitsplatzwechsel mit dem Umzug in eine andere Stadt verbunden.
  • Damit verbunden ist vielleicht auch eine räumliche Trennung von vertrauten Menschen.
  • Vielleicht bringt der Abschied von einer geliebten Person finanzielle Probleme mit.
  • Vielleicht ist auch eine Erkrankung so schwerwiegend, dass körperliche Einschränkungen bestehen bleiben und dadurch die Bewältigung des Alltags Probleme verursacht.
  • Oder wir werden plötzlich mit Sterben und Tod konfrontiert.

Auslöser für Krisenzeiten

Umfangreiche oder plötzlich auftretende Veränderungen in unserem gewohnten Lebensumfeld können ein Gefühl entstehen lassen, als ob der Boden unter den Füßen weggezogen wird. Langandauernde oder beständig wiederkehrende Probleme oder Bedrängnisse sind aufreibend und können das Gefühl verursachen, in einer Sackgasse zu stecken.

Dann entsteht eine psychische Belastungssituation, die sowohl die Lebensqualität als auch die Erwerbsfähigkeit einschränken kann. Auslöser für seelische Krisen können schwerwiegende Umbrüche im gewohnten Lebensalltag oder das plötzliche Auftreten einer Notlage sein, wie z.B.

  • Beziehungs-/Eheprobleme
  • Trennung/Scheidung
  • familiäre Probleme
  • finanzielle Schwierigkeiten
  • Arbeitsplatzprobleme
  • Anpassungsschwierigkeiten an veränderte Lebensbedingungen
  • Krankheit
  • Tod

Manchmal ist alles zu viel

  • Geht es Ihnen  manchmal so, dass sie sich nicht mehr durchsehen können?
  • Fällt es Ihnen schwer, die Ungewissheit,  wie sich die Zukunft entwickeln wird, auszuhalten?
  • Können Sie die Sorgen, die Ihre aktuellen Lebensumstände mit sich bringen, nur schwer ertragen?
  • Folgen Ihnen Ihre Probleme in den Schlaf?
  • Möchten Sie Ihre Lebenssituation ändern und wissen nur nicht wie?
  • Suchen Sie nach Möglichkeiten, Handlungsalternativen zu finden und Entscheidungen zu treffen, mit denen Sie Ihr Leben besser gestalten können?

Zeiten mit hohen Belastungen und großem Stress kennen viele Menschen. Ist abzusehen, dass solche Zeiten nur eine begrenzte Zeit andauern werden, sind sie meist gut zu überstehen.
Dauern sie an oder ist ein Ende nicht abzusehen, kann es sein, dass irgendwann "gar nichts mehr geht". Die gewohnte Leichtigkeit, mit der Sie Dinge erledigt haben, lässt nach oder verschwindet ganz. Alles wird mit einem Mal von Anstrengung begleitet. Alles kostet über die Maßen Kraft.

  • Fühlen Sie sich manchmal wir ausgebrannt?
  • Ist es, als wäre Ihr "Akku" leer?
  • Empfinden Sie Dinge, die Ihnen sonst immer Spaß gemacht haben, plötzlich als anstrengend?
  • Finden Sie keine Möglichkeit, Ihre Energie-Reserven wieder aufzufüllen?
  • Ursachen dafür können sowohl im privaten Umfeld liegen, wie auch an Arbeitsbedingungen im Job.

Reden kann helfen

Sprechen Sie über Ihre Ängste, Nöte und Ärgernisse, über Ihre alltäglichen Belastungen, Ihren Stress zu Hause oder am Arbeitsplatz.
Finden Sie ENT-lastung durch das Darüber-Reden. Entwickeln Sie mit meiner Unterstützung neue Strategien, Belastungen besser zu begegnen.

Ich möchte Sie einladen, in einem geschützten Rahmen hinzuschauen, Untiefen auszuloten, wieder festen Boden zu gewinnen und eigene Lebensräume angemessen zu gestalten.

Therapie

Eine Therapie muss nicht zwangsläufig viele Monate oder gar Jahre dauern. In einer Therapie müssen auch nicht unbedingt alle belastenden Lebensereignisse "ausgegraben" und bearbeitet werden. Um eine Therapie zu beginnen, muss man auch nicht "völlig am Ende" sein.

Manchmal reichen einige wenige Therapie-Gespräche, um Dinge wieder klarer zu sehen und die Kraft zu finden, neue Lösungsstrategien zu entwickeln.

Weitere Informationen über Psychotherapie im Allgemeinen und zu meinen Arbeitsschwerpunkten finden Sie in Fachartikeln in meinen Blogs.

 

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